Eine Junggesellenabschieds-Torte (DIY)

Da bin ich wieder.

Am Wochenende ist einfach mehr Zeit zum Posten :)😁

Ich wollte euch mal meine Version einer Torte für den Junggesellenabschied meines Bruders zeigen. (Achtung: nicht vegan. Die Torte ist schon im April 2014 entstanden.)

Da ich ja von Haus aus faul bin, und mir das ganze Böden backen und Ganache zubereiten zu anstrengend ist, bin ich den Weg des geringsten Widerstands gegangen und habe versucht Ersatz in Form von Fertig- bzw. Halbfertigprodukten für die o.g. Komponenten der Torte zu finden.
Am Ende habe ich fertige Wiener Böden gekauft und mehrere Beutel Dr.Ö Paradiescreme Vanille und mehrere Becher Schmand.

Zunächst habe ich mir aus einem A4 Blatt eine Schablone für die grobe Form gemacht, indem ich das Blatt in der Hälfte 1x längs gefaltet habe und die Falz als Symmetrieachse für eine halbe Herzform verwendet habe. Die halbe Herzform aus dem immernoch zusammengefalteten Papier ausschneiden und ggf. nachformen bis eine schöne große Herzform entsteht. 2 der 3 Wiener Böden nun aufeinander legen, die Schablone drauflegen und mit einem langen scharfen Messer die Herzform aus den Böden schneiden.

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Danach den Schmand mit der Paradiescreme im Verhältnis 3 Becher Schmand (á 200g) zu einem Päckchen/einer Tüte Paradiescreme verrühren (ich habe in diesem Schritt noch ein paar abgetropfte(!) Mandarinen aus der Dose in kleinste Stückchen geschnitten und untergemengt. Dadurch wird die Torte etwas fruchtiger) und die Hälfte der Schmandmischung zwischen den beiden ausgeschnittenen herzförmigen Böden verteilen. Die Konsistenz der Mischung ist sehr fest. Das soll auch sein, denn sie dient uns als „Mörtel“ für den „Tortenbau“.

Aus den Resten der zwei ausgeschnittenen Wiener Böden und dem dritten übrig gebliebenen Boden macht ihr nun in einer Schüssel ganz kleine Krümel. Diese werden nun wieder mit einem Teil der Schmandcreme vermischt, so, dass eine modelierbare Krümel-Schmand-Masse entsteht. Mit Hilfe der Masse formen wir nun einen 3D Hintern (siehe Foto unten)

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(Das weden die „sexy Arschbacks“ 😁)

So. Jetzt freut ihr euch erstmal an dem, was jetzt vor euch steht.
Der nächste Schritt wird nun das Einschmieren mit nochmals angemischter Schmand-Paradiescreme-Mischung und danach das Glätten der Oberfläche mit einem Winkelspatel oder ganz normalem Tortenheber sein. Die Oberfläche muss schön glatt sein, damit die Arschbacks nachher auch schön Cellulite-frei sind. (Da ich in diesem Schritt eine selbstgemachte aber nicht fest gewordene Ganache verwendet habe, hat mein Hintern eben doch Cellulite bekommen)

Als nächstes kommt der Fondant ins Spiel. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nur weißen und blauen Fondant zur Verfügung, deswegen ist die Dame bei mir etwas blaß geworden. Ihr nehmt am besten hautfarbenen Fondant.
Den Fondant ausrollen und über die Torte legen. Alles Glätten und den Überstand abschneiden.

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Jetzt fehlt nur noch das „Höschen“. Dafür habe ich den hellblauen Fondant ausgerollt und nur ganz leicht auf die Torte aufgelegt (etwas Stärke darunter sieben, damit der blaue nicht auf dem weissen Fondant festklebt). Mit einem scharfen Messer habe ich mir die grobe Form, die das Höschen haben soll, markiert und den Fondant dann sofort wieder von der Torte genommen. Jetzt entlang der Markierung das Höschen ausschneiden und wiederum auf die Torte legen. Wenn es die richtige Form hat, kann man den blauen Fondant mit Hilfe von aufgepinseltem Wasser auf dem weißen Fondant festkleben.

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Jetzt nur noch nach Lust und Laune verzieren und fertig.

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Et voilà!

Süße Grüße

Eure Woodstock

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3 Gedanken zu “Eine Junggesellenabschieds-Torte (DIY)

  1. Pingback: DIY Hochzeitstorte | Woodstock`s Creations

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