Schnelle DIY Fondant-Torte oder Happy Birthday Oma!

Heute hat meine liebe Oma Geburtstag. Alles Gute! 🙌

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Heute wird gefeiert. :)🎂🎁🎈🎊🎉🎈🎊🎉🐷🐞🍻🍹☕🍰🍫🍀🍄

Update:

Ich möchte hier noch (mit etwas Verzögerung) das Making-off des Geschenks zeigen.

Da war zum einen ein Geschenkkorb mit allerlei Dingen, die Oma gern mag und zum anderen eine Fondant-Torte.

Für den Geschenkkorb haben wir zunächst erstmal überlegt, was Oma gern mag und was alles rein soll in den Korb.

Oma mag gern:

👓 Rätselhefte
👓 Chips und Knabberkram
👓 Schokolade
👓 Pralinen
👓 Zwiebelschmalz
👓 Bratapfelmarmelade ( 😉 )
👓 Orthomol (Vitamine zur Nahrungsergänzung, damit sie weiter so fit bleibt 🙂 )
👓 Rinderbrühe
👓 Zwieback
👓 kleine Fläschchen Kräuter-Likör (Aber nicht so viel 🙂 )

Erstmal alles zusammen legen und die Lage peilen.

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Dann werden die größten Dinge ganz nach hinten drapiert.
Danach folgen die etwas kleineren Dinge, dann die noch kleineren usw., bis man ganz vorn die kleinsten Geschenke reinlegen kann. Da man die kleinen Sachen vorn im Korb aufgrund der Korbhöhe schlecht sehen würde, knüllt man einfach etwas Zeitungspapier zusammen und legt dies auf den Boden des Korbs unter die kleinen Geschenke um sie etwas herausragen zu lassen.

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Und somit ist der Geschenkkorb auch schon fertig.

Dieses war der 1. Streich
Und der 2. folgt sogleich:
Die Fondant-Torte.

Hierfür habe ich wieder zu den bewährten Fertigprodukten gegriffen, damit das ganze etwas schneller geht (denn der Deko-Teil macht mir persönlich mehr Spaß, als das Backen selbst)

Also wieder alles bereit stellen:

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Dann habe ich mit einem verstellbaren Tortenring die etwaige Größe der zukünftigen Torte bestimmt, indem ich den Ring auf die Größe (Durchmesser) des Serviertellers eingestellt habe.

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Die Größe wird nun auf die Tortenböden übertragen.
Einfach den eingestellten Ring auf die Böden legen und mit einem scharfen Messer am Innenrand des Ringes langfahren und dabei alle Böden passend zuschneiden.

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Nun wird die Creme im Verhältnis 3 Becher Schmand (à 200g) zu 1 Päckchen Dr. Ö Paradiescreme angerührt und auf dem ersten Boden verstrichen. In Ermangelung einer Winkelpalette zum Verstreichen der Creme, habe ich einfach einen Tortenheber genommen. Geht wunderbar und fungiert super als Spachtelkelle.

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Nach dem Boden und der Creme, werden in der Mitte der Torte ein paar abgetropfte Mandarinen aus der Dose verteilt.
Dann wird wieder geschichtet: Boden, Paradiescreme, Mandarinen, letzter Boden.

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Nun die gesamte Torte mit Paradiescreme glattstreichen.

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Das waren die Vorbereitungen für die Torte, jetzt gehts an den Fondant.
Dieser wird schön weich geknetet und dann auf einer mit Stärke bestäubten Arbeitsfläche ausgerollt.

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Und zwar so, dass er viel größer als der Tortendurchmesser ist, damit alles schön abgedeckt wird.

Jetzt wird der ausgerollte Fondant auf das Nudelholz zurückgerollt…

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… die Torte in Position gebracht…

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…und über die Torte gelegt.

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Nun alles faltenfrei glatt ziehen und mit einem Glätter glätten.

Dann nach Lust und Laune verzieren.

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Hier ein Bild von der angeschnittenen Torte.

Aus den Resten der Wiener Böden und der Paradiescreme habe ich noch ein paar Trifle im Glas gemacht, indem ich den zerbröselten Bodenrest mit den Mandarinen und der Paradiescreme abwechselnd in Gläser geschichtet hab.

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Das war die Aktion „Omas Geburtstagsgeschenk“.

Ich hoffe, ich habe für euch alles einigermaßen verständlich erläutert und beschrieben, aber zur Not helfen euch sicher auch die Fotos ganz gut weiter. Wer noch Fragen hat, kann mir diese ganz einfach unten in den Kommentaren stellen.

Ich möchte an dieser Stelle noch kurz reflektieren, was ich von Oma bisher für mein Leben lernen konnte und wofür ich Oma sehr dankbar bin:

👵 Herrausforderungen im Leben mit Neugier/spielerisch zu begegnen und sich selbst immer wieder zu testen und herauszufordern

👵 Rätseln hält den Kopf fit und, dass es Spass macht sich neues Wissen anzueignen bzw. vorhandenes Wissen zu vertiefen
(„Man wird alt wie ’ne Kuh, aber lernt immer dazu.“ Ne, Oma?! 😉 )

👵 bei der Arbeit zu Singen lässt die (Haus-) Arbeit viel leichter und schneller von der Hand gehen 🎤🎼🎵🎶 (zumindest ist man dann viel fröhlicher dabei 😆)

Und noch ein Gedanke dazu:

Ein afrikanisches Sprichwort besagt:
Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind groß zu ziehen.

Denn dadurch sieht man viele Rollenmodelle und kann sich bei den andreren Leuten die Eigenschaften raussuchen, die am besten mit einem selbst übereinstimmen oder sieht, wie sich andere in bestimmten Situationen verhalten und mit Dingen umgehen. Dadurch lernt man, dass viele Wege nach Rom führen und es keine ultimative Lösung gibt, sondern es viel wichtiger ist, selbst über Lösungen nachzudenken.

In diesem Sinne, Danke liebe Oma! 💐

Und bis bald

Eure Woodstock

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4 Gedanken zu “Schnelle DIY Fondant-Torte oder Happy Birthday Oma!

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