Nicht ins Schwitzen kommen

Es hat sich ja -denke ich mal- schon rumgesprochen, dass in vielen Deodorants Aluminium zur Schweißunterdrückung benutzt wird. Und, dass eben dieses Aluminium durch die Schweißdrüsen und Poren der Achselhaut aufgenommen wird und in Verdacht steht Brust- bzw. Lymphdrüsenschwellungen bis hin zu Krebserkrankungen zu verursachen.
Ob es nun stimmt oder nicht, sei mal dahin gestellt, aber nichts desto trotz, sollte man bei genauerer Überlegung den Gebrauch von Chemie auf der Haut am besten gänzlich vermeiden.
Damit man seiner Umwelt dann nich gleich als geruchsbelästigend auffällt, will ich euch an dieser Stelle meine Entdeckungen mitteilen und hoffe, dass sie für den einen oder anderen evtl. hilfreich sind.

Als erstes möchte ich hier den Gebrauch einer so genannten Deocreme anführen.
Ich benutze diese Deocremes jetzt seit ca. einem dreiviertel Jahr.

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Diese Cremes beziehe ich derzeit online von Wolkenseifen.de und bin absolut zufrieden damit.
Die Darreichungsform ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, da man die Creme unter den Achseln verteilt/verstreicht. Dabei ist schon eine kleine Menge ausreichend. Oft hält der Gebrauch mehrere Tage trotz täglichem Duschen an, so dass ich nur alle 2-3 Tage nachcremen muss. Im Hochsommer oder bei sehr schweißtreibendem Sport, würde ich allerdings doch die tägliche Benutzung der Creme empfehlen. Sie ist frei von Aluminium (was der Hauptgrund für den Deowechsel bei mir war), vegan, d.h. auch nicht an Tieren getestet und sogar auch selbst mit einfachen Mitteln herstellbar.
Von meiner Lieblingsschwägerin habe ich zu Weihnachten eine toll duftende selbst angerührte Deocreme erhalten. Da konnte sie wohl Gedanken lesen, denn die hatte ich mir insgeheim von ihr gewünscht. Auf ihrem Blog hat sie schon vor längerer Zeit das dazugehörige Rezept und ein paar weiterführende Links veröffentlicht. Leider war ich bisher zu faul selbst welches herzustellen 😐 . Umso mehr habe ich mich über die von ihr Hergestellte gefreut.
Schön ist auch, dass man sich den Duft selbst aussuchen kann. Es funktioniert aber auch gänzlich ohne Duft.
Ich denke mal, es liegt am Natron, dass als Base die stinkende Buttersäure (die die Bakterien mit dem Schweiß zusammen bilden) neutralisiert.

Ich muss es euch aber gleich sagen: schwitzen werdet ihr trotzdem!

Anders als bei der Verwendung von Aluminium werden die Poren nicht verstopft. Sollen sie auch nicht, den Schwitzen ist ein ganz natürlicher Vorgang des Körpers um uns vor einer Überhitzung zu schützen. Nur das riechen nach einiger Zeit, ist dann unangenem.
Einige Langzeit-Veganer behaupten ja, dass sie durch ihre Ernährungsweise von innen heraus gar nicht mehr entgiften und, dass sie deshalb auch nicht mehr schlecht riechen. Das kann ich nicht beurteilen, aber ich könnte das Argument nachvollziehen.
Naja…auf jeden Fall wollte ich die aluminiumfreie Deoalternative mit der ich jetzt schon längere Zeit sehr zufrieden bin auf meinem Blog nicht unerwähnt lassen.

Ich hoffe, das war eine hilfreiche Information für euch.

Bis zum nächsten Mal nicht ins Schwitzen kommen, ne?! 😉

Beste Grüße

Eure frühlingsfrische Woodstock 😁

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3 Gedanken zu “Nicht ins Schwitzen kommen

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