Vorher-Nachher: Wie Ich bisher 13kg abgenommen habe (ein Zwischenbericht)

Eigentlich mache ich ja lieber Vorher-Nachher-Beiträge, wenn das gewünschte Ergebnis auch schon tatsächlich erreicht ist. Das ist diesmal nicht der Fall. Aber, da es um ein Thema geht, das auch etwas Zeit benötigt (und dem man auch UNBEDINGT die angemessene Zeit geben sollte), liefere ich euch heute einen Zwischenbericht über meine bisherigen Abnehm-Erfolge.

Da ich noch keine ordentlichen Vorher-Nachher-Fotos gemacht habe, werde ich mich bemühen hier von Zeit zu Zeit welche zu ergänzen.  Ich wollte aber trotzdem gern schon meine bisherigen Erfahrungen mit euch teilen, denn vielleicht helfen sie jetzt schon der/dem ein oder anderen von euch.

Hier kann man es vielleicht schon ein bisschen erkennen. Ich habe extra nochmal das selbe Kleid für euch angezogen:

 

Vorher

(Oktober 2014)

 

Nachher

 

(März 2017)

 

Also, los gehts:

Ich habe versucht mich so gut wie möglich auf mein Ziel und die damit verbundenen Herrausvorderungen vorzubereiten. Somit habe ich mir verschiedene Standbeine für einen gesicherten Erfolg überlegt . Dazu gehören: eine mentale Vorbereitung und Visualisation mittels eines Pinterest Boards auf dem ich mir für mich motivierende Bilder und Zitate gespeichert habe. Wichtig ist es sich selbst in einem schlanken Körper vorstellen zu können. Das muss trainiert werden, weil dieses Selbstbild sicherlich nicht gleich von Anfang an lange vor dem geistigen Auge aufrecht erhalten werden kann.

Ausserdem höre ich mir (fast) täglich eine geführte Meditation auf youtube an, um am „Ball zu bleiben“.

Es gibt die verschiedensten „weightloss storys“ (also Erfahrungsberichte von Menschen, die erfolgreich abgenommen haben) auf youtube, Instagram, Pinterest. Diese schaue ich mir so oft es geht an um weiter motiviert zu bleiben.
Ein weiteres Standbein ist (leider noch) das Kalorientracking mittels der App „MyFitnessPal“. Mein langfristiges Ziel ist es die App ganz weglassen zu können und nur noch auf mein Hunger- und vor allem Sättigungsgefühl zu hören. Es ist schon sehr viel besser geworden, als am Anfang, aber wenn ich zu lange (ca. 1-2 Wochen) nicht alles aufschreibe, was ich esse, dann schleicht sich der Schludrian wieder ein und auf der Waage bewegt sich nichts. Oder schlimmer…es klettert wieder hoch. Beim Aufschreiben der Kalorien ist es wichtig 1. sich selbst nicht zu be-💩en, denn am Ende schadet man nur sich selbst damit. Also lieber alles ehrlich aufschreiben und an den Folgetagen etwas mehr an kcal einsparen, als nur für die schöne Zahl ein paar Lebensmittel wegschummeln bzw. ungenau tracken. Und 2. damit das tägl. Kaloriendefizit nicht zu groß wird. Es reicht ein 200-300kcal-Defizit, sonst kommt es zu Heißhungerattacken und Diätrückschlägen (alles schon selbst erlebt 😆😅😇)

Ein anderes Standbein ist regelmäßiger moderater Sport. Ich nutze dafür gern Youtube-Videos z.B. von Sophia ThielYoga-Videos.

Hier mal mein liebstes Yoga-Video 👇

Ung hier ein Video von Sophia Thiel 👇

Von einer lieben Freundin habe ich auch 2 DVDs von Jillian Michaels namens „30 Day Shred“ vererbt bekommen ausserdem nutze ich noch die „30day challange“-App („30 Tage Fit“-App). Regelmässig bedeutet, ich mache 5-7 x/Woche täglich morgens Yoga und baue die Videos oder DVD Übungen mind. 3 x in der Woche in meinen Terminplaner ein. Ausserdem baue ich auch etwas mehr Bewegung in meinen Alltag ein, indem ich in der Mittagspause 20min spazieren gehe, oder am Wochenende mit meinem Mann eine große Runde ums Dorf laufe (~ 5 km).
Es macht immer sehr viel Spass das Training, die Spaziergänge oder auch Putzen und Kochen/Essensvorbereitung oder Gartenarbeit in die App einzutragen, denn dies zählt als zusätzlicher Kalorienverbrauch und man gewinnt noch einige Kalorien zum Verbrauchen oder Einsparen am Tag dazu.

Die App macht das ganze lästige Kalorienzählen zu einem grossen Spiel und hilft sehr, alles mit viel Spass zu sehen und den nötigen spielerischen Ehrgeiz zu entwickeln.

Weitere Vorteile genau dieser App sind z. Bsp. eine der größten (wenn nicht sogar DIE größte) Datenbank/en von Lebensmitteln zum Eintragen in die App, die Mealmentor Gerichte von HappyHerbivore sind größtenteils schon eingetragen (wenn dies mal nicht der Fall sein sollte, trage ich ersatzweise meistens ein ähnliches Gericht von HappyHerbivore mit der ähnlichen Kalorienzahl ein) und die App ist in der Standardversion vollkommen kostenlos.🙌

Das nächste Standbein ist eine Ernährungsform, die zu mir passt (H igh C arb,  L ow F at, vegan) und eine entsprechend große Auswahl an Kochbüchern oder Seiten mit Rezepten passend zur Ernährungsform aus dem Internet (bei mir sind es z. Bsp. Rezepte von Chef AJ oder von den Happy Herbivore Kochbüchern, Internetseiten und Mealplans). Wichtig ist dabei, dass jeder wirklich die Ernährungsform für sich findet, die er am einfachsten und langfristig in seinem Leben umsetzen kann. Nur so schafft man den Weg raus aus der Diät und rein in den LEBENSSTIL.

Mealmentor benutze ich ungefähr seit dem 9. abgenommenem Kilo. In etwa zu dieser Zeit habe ich festgestellt, dass es mit der Mahlzeitenvorbereitung, dem sog. Mealprep(ping) viel leichter ist am Ball zu bleiben. Wenn man nur noch 1 x in der Woche plant, was man wann essen möchte, hat man die dazugehörigen Kalorien viel besser im Blick, den Kopf mit dieser lästigen Frage den Rest der Woche frei und läuft dadurch auch nicht mehr Gefahr sich auf dem Heimweg noch schnell eine Fertigmahlzeit aus der Tiefkühltruhe vom nächsten Discounter mitzunehmen, weil der Bärenhunger schon im Nacken sitzt und dann auch gleich noch die ein oder andere „Belohnungssüßigkeit“ im Einkaufswagen landet.

Der Mealmentor Mealplan-Baukasten für diese Woche, sieht dann so aus:

Und hier gibt es noch ein Erklärungsvideo (englisch):

Zum Schluß noch ein paar Zitate, die mir zu wichtigen Erkenntnissen verholfen haben :

1. Who fail to plan, plan to fail.

Wer beim Planen versagt, plant zu Versagen.

2. If it’s in your house, it’s in your mouth.

Wenn es in deinem Haus ist, ist es auch in deinem Mund.

(Der beste Weg ungesunden Versuchungen aus dem Weg zu gehen, ist sie gar nicht erst einzukaufen.

Wenn ich wirklich mal Lust habe mir etwas „zu gönnen“, dann schaue ich nach gesunden Alternativen im Internet und finde oft zahlreiche Rezepte, wie den gesunder Keksteig-Dip oder werde selbst erfinderisch und mische z.Bsp. ein paar Löffel Sojajoghurt mit etwas PB2 (entöltes Erdnusspulver) oder ungesüßtem Kakaopulver und süße die Masse dann mit Agavendicksaft oder etwas Kokosblütenzucker selbst nach. Ausserdem ist es auch wichtig zu identifizieren, WARUM ich jetzt unbedingt etwas Süßes naschen möchte. Das bringt michvdann zum dritten Zitat: 👇)

3.If hunger is not the Problem, than food is not the answer.

Wenn Hunger nicht das Problem ist, dann ist Essen auch nicht die Lösung.

(… heißt: Essen ist keine Ersatzbefriedigung für unterdrückte Emotionen und keine „Belohnung“ für einen anstrengenden Tag. Es ist einfach nur Treibstoff für deinen Körper, der gesund sein sollte, damit du gesund bleibst.)
Fazit bisher:

Also leider gibt es kein Geheimrezept zum Abnehmen. Wichtig ist tatsächlich die richtige Kombination aus moderater Bewegung und gesundem Essen. Die richtige Einstellung ist auch wichtig, um „am Ball“ zu bleiben und langfristig an seinem gesundenden Körper zu arbeiten und Spass bei der „Arbeit“ zu haben.

Wenn ihr noch weitere Fragen zu dem Thema habt, könnt ihr mir gerne in den Kommentaren schreiben. Ich bemühe mich dann so schnell wie möglich und nach meinem besten Wissen zu antworten.

(Achsoooo…eins noch: Ich bin kein Arzt oder Ernährungsexperte und gebe hier nur meine persönliche Erfahrung zum Thema Gewichtsreduktion zum besten. 😇)
Bis nächste Woche ihr 🐰 🐇 ! 😄

Eure Woodstock

 

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